Mit zwei Siegen wollte der PSV am Wochenende für eine Vorentscheidung im Meisterkampf sorgen, mit zwei Niederlagen kehrten die Männer aus Papenburg heim. Ein herber Dämpfer in der Mission Titelverteidigung. Dass dies vermeidbar war, zeigt der Spielverlauf der beiden Partien:

Gegen SV Georgsmarienhütte begann das Team gut und hielt die Partie bis zur Halbzeit offen (Spielstand 6:6). Im zweiten Abschnitt aber begannen sich Unkonzentriertheiten einzuschleichen. Vorne gelang kein einziges Tor mehr (!) und hinten verursachte die PSV Defensive viel zu viele Hinausstellungen und in der Folge Unterzahlsituationen, die Hütte eiskalt ausnutzte. Der Endstand von 6:11 war daher folgerichtig und absolut verdient.

Eine klare Reaktion war in der zweiten Partie gegen SV Bremen 1 gefordert. Der PSV begann stark, ließ in der Verteidigung kaum etwas zu und erzielte vorne die entscheidenen Tore (Halbzeitstand 3:1). Eine wirklich sehr gute Vorstellung bis dahin gegen den ehemaligen Oberligisten. Eigentlich hätte man diese Führung nur ins Ziel bringen müssen. Dass dies nicht gelang lag wiederum an der schwachen zweiten Halbzeit. Nur noch ein Tor gelang unseren Männern, während es für Bremen derer vier waren. Damit stand am Ende eine 4:5 Niederlage zu Buche.

Es bleibt die Erkenntnis, dass das Defensiverhalten verbessert werden muss, um weniger Hinausstellungen zu kassieren. Vorne fehlte häufig die letzte Konsequenz im Abschluss.  Die Abwesenheit vieler Leistungsträger ist dabei keine Ausrede.  Die Mannschaft wird an diesen Schwachstelĺen arbeiten und gestärkt in den nächsten Spieltag am 8. November wiederum in Papenburg gehen, um nochmal vorne anzugreifen.

PSV: de Alwis, Helmich, Kammler, Stefan (1 Tor), Behrend (1), Homeyer, Zobel, Biere (1), Sketta (1), Kämper (4), Schumacher (1), Herzberg (1) 

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