Mit einem Sieg und einer Niederlage hat unsere U13 die Wasserballsaison 2016 eröffnet und damit ihre ersten Ligaspiele überhaupt absolviert. Die komplett neu gegründete Mannschaft, darunter viele Spieler, die erst seit wenigen Monaten im Verein sind, schlug sich sensationell in einem Wettbewerb, der Jugendmannschaften aus allen norddeutschen Bundesländern zusammenbringt. Gespielt wird bis Mai zunächst im normalen Ligamodus bevor die Teams am 5. Juni dann die Finalspiele austragen. Unter den Gegnern befinden sich in der 7er-Liga einige Hochkaräter. So erwartete der PSV gleich am ersten Spieltag den Nachwuchs der Zweitligisten HSG Warnemünde und Poseidon Hamburg im West-Bad Bremen.

Im ersten Spiel gegen Warnemünde zeigte sich unsere Truppe von Beginn an hellwach. Viele mit Tempo vorgetragene Angriffe über die schnellen Außen Kim Kath und Jannis Bolles wirbelten die Abwehr der Mecklenburger durcheinander. Schnell setzen wir uns  ab und konnte auf bis zu 6:0 im zweiten Viertel davon ziehen. Erst gegen Ende schlichen sich ein paar Nachlässigkeiten ein, die Torwart Nico Pusch zu Paraden zwangen. Im letzten Viertel sparte die Oldenburger Sieben dann zusehends Kräfte und ließ Warnemünde nochmal etwas herankommen. Mit 8:4 stand am Ende ein gerechtes Resultat auf der Anzeigetafel. Eine gewisse Euphorie war bei unseren Jungs und Mädels nach diesem Auftaktsieg und in der Folge 3 Spielen Pause dann auszumachen.

Zum letzten Spiel des Tages galt es nochmal alle Kräfte zu mobilisieren. Poseidon Hamburg, deren 1. Mannschaft in 2015 fast der Aufstieg in die 1. Liga gelungen ist, trat zwar nur mit einem Auswechselspieler an, aber selbst die Auswechseloption schien nicht benötigt zu werden, da alle Poseidonen problemlos vier Viertel durchspielen konnten. Und so bot sich gleich zu Beginn das Bild der erfahrenen Hanseaten, die unsere gut kämpfende Truppe ein ums andere mal auskonterten und durch starkes Pressing unsere Angriffe im Keim erstickten. Kaum ein Mittel fand die PSV U13 gegen diesen Gegner. Kim Kath konnte sich dennoch immer häufiger geschickt freischwimmen und erzielte dann auch den ersten Treffer zum 13:1. Je länger das Spiel lief, desto besser kam der PSV mit der Spielweise zurecht und hielt dagegen. Ein weiteres Tor von Kim Kath sowie zwei Distanzkracher von Claas Kaempf im letzten Viertel sorgten für Ergebniskosmetik. Der Endstand von 28:4 spiegelt die Kräfteverhältnisse zwischen beiden Mannschaften recht gut wieder. Jedoch war nicht zu erwarten, dass die neue Oldenburger Wasserball-Jugendmannschaft die ca. 5 Jahre Vorsprung der anderen Nordteams so schnell aufholt. Die Entwicklung ist bereits jetzt außergewöhnlich und aus jedem Spiel werden die PSVer dazulernen. Nächste Gelegenheit dazu besteht am 6. März, dann im Hallenbad Achim, Gegner: Bremen/Aurich und HTB 62.

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